Challenge accepted!

Ich habe mit Erstaunen festgestellt, dass 2019 auf dieser Seite nur einen einzigen Angst-Artikel hervorbrachte. Einen, aus Angst davor geschriebenen, dass sich sonst 2019 gar nichts hier bewegt hätte (Ich bin mir bei der Kommasetzung unsicher, aber man versteht mich sicher auch mit Unsicherheit im Kopf, also in meinem. Wenn in deinem auch, um so besser!) Das geht nun wirklich nicht!

Es mochte daran liegen, dass ich in dem Jahr wesentlich mehr Zeit damit verbracht habe, verzweifelt zu sein. Verzweifelt genug zu sein, dass ich Musik daraus produziert habe, für Tage, an denen ich so verzweifelt war, mir die dann total gern und oft anhören zu wollen. Ja, das ist reinste Medizin. Nach einem Streit mit lieben Menschen, die Traurigkeit in Beats fließen zu lassen, sich mit Musik-Theorie zu befassen, weil man Noten so ungefähr 40 Jahre früher, in einem anderen Moodiversum … aber ganz ernsthaft. Musik heilt. Und selber machen näht fette Wunden zu. Ich habe eben ein Wort erfunden, Moodiversum. Schön, oder?

Es hat alles seine „Tides“ <— Wer neugierig ist, kann hier in ein Instrumental von mir reinhören. Made by Garage Band and learning by doing, nach einem Crash-Kurs beim Liebsten.

Jedenfalls, ich hatte das im letzten Artikel schon erwähnt, meine Hormone hatten mich übel im Griff. Mir drückt von Hause aus schnell dit Pipi inne Oogen, aus verschiedensten Gründen. Aber das, was die, was die … ich muss unbedingt ein schönes Wort für Wechseljahre finden … jedenfalls, was das Erwachsenwerdenmüssen da mit Frau so macht, war nicht mehr feierlich. Umso schöner, dass ich momentan wieder entspannter bin. Außer an Vollmondtagen versteht sich.

Da trifft sich gut, dass ich im letzten Jahr Butter bei die Fische jekooft habe. Seit dem stellt mir ein Coach regelmäßig und strukturiert Aufgaben. Mit dem Ziel, dass am Ende ein Romankonzept dabei heraus kommt, mit dem ich a) Klinkenputzen gehen kann oder b) das ich ins Blaue hinein mit Leben fülle. Parallel dazu habe ich einen Schwerpunktkurs zum Thema Jugendbuch/ All Age absolviert, mit der Vorstellung, dass eins das andere befruchtet. Wenn das klappt, schreibe ich einen Elternratgeber, für ungeborene Bücher.

Wieso erzähle ich das alles? Weil ich gerne weit aushole. 2020 steht für mich im Jahr des Schreibens. Ich habe bis Ende Februar an die 15 Kurzgeschichten geschrieben, diverse Handlungsstränge und Konzepte für Kinder- und Jugendbücher entworfen, und darüber hinaus Unmengen an Protagonisten in die Welt meiner Datenbanken geschleudert. Das ist ein Anfang. Die Geschichten landen bei Ausschreibungen und Wettbewerben, und darum poste ich die hier oder woanders erstmal nicht. Damit der Blog trotzdem wieder auflebt, nehme ich mir spontan vor… (gekoppelt mit der Notwendigkeit zur Bewegung, wegen des vielen Sitzens)

… hier ab sofort regelmäßig ein Photo zu posten, das ich in der jeweiligen Woche auf einem meiner Pflicht-Spaziergänge schießen werde. Dazu entstehen passende Texte. Ob Gedicht oder Geplänkel? We will see! Wie lange ich das durchhalte? Pfff. Ohne Anwalt sach ick dazu nüscht, außer: Challenge accepted!

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