Challenge accepted!

Ich habe mit Erstaunen festgestellt, dass 2019 auf dieser Seite nur einen einzigen Angst-Artikel hervorbrachte. Einen, aus Angst davor geschriebenen, dass sich sonst 2019 gar nichts hier bewegt hätte (Ich bin mir bei der Kommasetzung unsicher, aber man versteht mich sicher auch mit Unsicherheit im Kopf, also in meinem. Wenn in deinem auch, um so besser!) Das geht nun wirklich nicht!

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Eine kleine Silvestergeschichte

Zwei Tage vor Silvester erreichte mich ein Brief. Neben guten Wünschen für das neue Jahr, enthielt er eine Einladung, einen Zugfahrschein, eine Wegbeschreibung und einen rostigen Hausschlüssel. Schrift und Absender waren mir unbekannt.
Ein Freund, stand darunter.
Ich habe keine Freunde, dachte ich im ersten Moment, und drehte und wendete den Inhalt des gepolsterten Umschlags.

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Der Weihnachtsbuch-Buchversand hat begonnen

Zwei Engel f d Geist d WeihnachtZWEI ENGEL FÜR DEN GEIST DER WEIHNACHT

Ich bastle ja so gerne an WordPress-Seiten herum … *träller* und scheitere trotzdem daran, einen Mini-Shop zu integrieren, um meine Bücher anzubieten.

Gekauft werden können sie trotzdem. Die Zahlung läuft easy via Paypal. Ihr bekommt ’ne e-Mail und folgt den Anweisungen 😉

Sie sind nämlich alle da! Limitiert auf 100 Stück. DIN A6. 84 Seiten. Die Bücher mit meiner Weihnachtsgeschichte über das Arbeitsleben zweier Engel und besonders das des einen namens Anton, der in drei verschiedene Rollen schlüpft, um bei einigen Menschen an deren Heiligabend herumzubasteln. Der macht das mit dem Basteln immerhin besser als ich.

Das Buch ist außerdem als e-Book bei Amazon erhältlich – Klick hier!

Wer das Original haben will – als Sitzerhöhung taugt es leider nicht – zum Lesen, Weiterverschenken, Schmunzeln, Drübernaserümpfen … aber schon, einfach hier in die Kommentare schreiben. Die ersten zehn bekommen es zum Spezial-UnterdenerstenZehn-Preis von fümpf Euronen zzgl. Versand & Verpackung, oder zzgl. shake hands bei persönlichem Empfang <3 Danach kostet es 7,00 EUR + 2,50 EUR V&V. Die Rechnung trifft via Paypal bei euch ein. Bei den ersten Bestellern hat das schon ganz wundervoll geklappt.

Wer’s nicht haben will und trotzdem bis hierher gelesen hat, dem wünsche ich schon mal eine schöne zweite Adventszeithälfte und dass Anton ihn an Heiligabend heimlich heldenhaft heimsucht 😉

Licht & Liebe,

eure Jo.

naturverbunden

Der Junge drückt die Stirn gegen die Gitterstäbe. Arme und Beine ragen hindurch, als würden sie die Absperrung umarmen. Staubgrau sonnengebräunt. Während sein Kinn zwischen den nackten Knien verschwindet, geht sein Blick an den Füßen vorbei verloren.

Unter ihm flaniert der Sonntagnachmittag. Fasst sich an den Händen. Legt Arme um Hüften. Läuft Hunden hinterher. Er leckt an Eistüten und schreit aus Kinderhälsen. Der Sommer geht. Am letzten schönen Wochenende scheint jeder noch ein Stück von ihm abhaben zu wollen.

Der Junge kratzt über den abgesplitterten Lack des Geländers. Hinter ihm bewegen sich Gardinen. Wehen weit auf. In Bögen. Sie verfangen sich am Mauerwerk. Geschwängert von Zigarettenqualm und bar jeder Bleiche.

Ich schlendere auf der anderen Straßenseite vorbei und werde das Gesicht in meinem Kopf nicht los. Darin den Ausdruck eines, dem die Freude der anderen nichts anhaben kann. Keine Chance in der Luft, ihm die Leere zu vertreiben, denke ich und frage mich, welche Geschichte dahinter steckt. Ist er neu in der Stadt? Versteht er kein Wort von den lachenden Kindern unter ihm? Oder lebt er seit Jahren dort oben hinter den vergilbten Stoffblüten, die ihn vom Draußen trennen? Schützen sie ihn oder sehnt er sich danach, sein Gesicht in das letzte warme Gras des Jahres zu legen, Bälle zu kicken, um die Wette zu laufen? Und darf nicht?

BxchuThIAAEMsSlNichts will ich manchmal so sehr wissen, wie die Gründe für stumme Traurigkeit. Dabei ist es weniger die Geschichte dahinter, als das wilde Bedürfnis, das mich beim Anblick von Kindern und Tieren gleichermaßen überkommt, nämlich, sie unbändig toben und sich des Lebens freuend zu sehen.

© Jo Lenz, 07.09.2014

Der Geschichte seine Teile

6 Twitterer sind wir, Geschichten spinnende. Jeder für sich irgendwo zwischen den Welten. Gemeinsam schlagen unsere Herzen seit dem 03.01.2014 für eine Geschichte, nämlich – und DU kannst ihr folgen #DerGeschichte
In fester Reihenfolge gehört die Bühne dem allein, der am Drannsten ist. Ohne Rücksprache. Ohne Vorgaben… und der Nächste folgt mit eigener Gangart und Schreibweise.

Sobald die Autoren ihren  Teil fertigstellen, wird der Link aktiviert. Viel Spaß beim Mitlesen!

Jo • Der Geschichte 1. Teil

Fitz • Der Geschichte 2. Teil

Fee • Der Geschichte 3. Teil

Miss Antrophie • Der Geschichte 4. Teil

Unangepasst • Der Geschichte 5. Teil

Ungewiss • Der Geschichte 6. Teil

Jo • Der Geschichte 7. Teil

Fitz • Der Geschichte 8. Teil

Miss Antrophie • Der Geschichte 9. Teil

Unangepasst • Der Geschichte 10. Teil

Ungewiss • Der Geschichte 11. Teil

Jo • Der Geschichte 12. Teil

Fitz • Der Geschichte 13. Teil

Ungewiss • Der Geschichte 14. Teil

Unangepasst • Der Geschichte 15. Teil

Ungewiss • Der Geschichte 16. Teil

???

Das verlorene Rudel

Die Geschichte eines Straßenhundes, der auf einer griechischen Insel sein Rudel verlor und seit dem auf der Suche ist. Es ist gleichzeitig die Geschichte meines geliebten Vierbeiners Snoopy, die ich ja versprach eines Tages zu erzählen, so wie sie passiert sein könnte, und so wie sie in meinem Blickfeld passiert ist. Ihr könnt die jeweiligen Teile lesen, wenn ihr auf den Link klickt. Und nun viel Spaß!

Das verlorene Rudel – Teil 1

Das verlorene Rudel – Teil 2

Der Geschichte 7. Teil

»Hier Rachel, Batman hat dir etwas Feines mitgebracht …«, rief Bruce mit zuckersüßer Stimme in die Küche. Doch die freudige Erwartung blieb aus. »Du musst gar nicht so demonstrativ wegsehen, wenn ich mit dir rede«, fuhr er fort – keine Reaktion – »Aha! Möchten wir wieder gesiezt werden, weil ich ein paar Stunden nicht zu Hause war?«
Die Siamdame dehnte gelangweilt den Rücken zu einem Buckel und ignorierte ihr Herrchen weiterhin. Bruce pulte indes die Frischhaltefolie auseinander, roch mit gerümpfter Nase an dem zerfallenen Karpfenfleisch und lockte Rachel erneut. „Der Geschichte 7. Teil“ weiterlesen

Der Geschichte

KilleFitz hatte die Idee und ich die Ehre, den Anfang machen zu dürfen, weil – wie schon in der Schule gern – rein alphabetisch ich vorne stand. Nein, mache dir keinen Druck, sagte UngewissFitz … Also, wir schreiben gemeinsam an einer Geschichte, Genaues könnt ihr hier nachlesen bei —->KilleFitz Eigentlich wollte ich schlafen und morgen beginnen, aber morgen will ich ja auch Frau Nebel weiterschreiben und außerdem, gerade auf dem Klo fiel mir Melissa Blaubass ein und bevor die mir entschwand, schnappte die Couch mich im Vorbeigehen und so tippte ich einen ersten möglichen Absatz auf die weiße Wand. Und außerdem ist ja jetzt eh schon seit drei Stunden morgen … Ich bin gespannt und freue mich auf dieses und andere Schreibprojekte. Yeah, 2014!!! Jetzt bin ich wach 😉 und hier ist der Anfang von: DER GESCHICHTE „Der Geschichte“ weiterlesen

Als die Halloween-Hexe eine Freundin war

Als die Erde sich mit den Herbststürmen durchs Haar gefahren war und die Bäume ihre Blätterkleider abgelegt hatten, wurde es klapperkalt in Mückelplutz.

Krummnase war seit einigen Wochen ein Kindergartenkind und Mooskopf ging seit genauso langer Zeit in die Schule. Seit die beiden den Preis für das gruseligste Kostüm vom Bürgermeister erhalten hatten, waren die anderen Kinder viel netter zu ihnen geworden. Krummnase hatte so gar lauter kleine Fingernagelüberzieher von ein paar Eltern geschenkt bekommen, damit sie mit ihren krummen Fingern und den messerscharfen Hexenkrallen nicht mehr ihre Schnürsenkel kaputt schnitt, wenn sie sich die Schleife band.
Wenn die kleine Halloween-Hexe trotzdem traurig darüber war, dass ihr das Malen wegen der langen krummen Nase immer noch nicht so recht gelingen wollte, fand sich schnell ein freundliches Kind in der Gruppe, das ihre Tränen trocknete und ein anderes, das ihre Bilder lobte und ihr damit ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Jedes mal, wenn das geschah, rannte Krummnase tatsächlich eins, zwei, fix in den Waschraum und blickte in den Spiegel. Darin konnte sie sehen, dass ihre Tränen verschwunden waren und dass ihre schmalen schwarzen Lippen sich zu einem Lächeln verzogen hatten, welches von dem linken Ohr bis zu dem rechten Ohr reichte.
»Hui, ihr seid ja richtige Zauberer«, gluckste sie dann vor Freude, breitete die Arme auseinander und hüpfte von einem Bein auf das andere. Die anderen Kinder hielten sich dabei immer ein bisschen die Hand vor den Mund und kicherten. Sie wollten die Hexe nicht auslachen … aber sie sah eben einfach zu komisch aus. „Als die Halloween-Hexe eine Freundin war“ weiterlesen