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Tag 15 – 2.649 Wörter – NaNoWriMo & kein Wohlfühl-Roman

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crest-bda7b7a6e1b57bb9fb8ce9772b8faafbTag 15 vom NaNoWriMo – 2.649 Wörter und insgesamt bin ich bei 55 % Erfüllung – das entspricht 27.767 Wörtern – und habe noch 15 Tage für die verbleibenden 45 %

Wenn ihr aktuell wissen wollt, wie und ob der Balken wächst – nicht DER – also was meine Erfüllung angeht – nicht DIE – also ihr wisst schon, dann könnt ihr einfach auf jedichtet.de nachgucken. Da sind seit gestern ganz rechts drei Grafiken, die die jeweils aktuellen Werte anzeigen und auch verraten, an welchen Tagen ich mal faul war, oder Familie WICHTIGER <3

Alles in allem mein Fazit zur Halbzeit: Eine grandiose Erfahrung.

Für mich völlig neu, habe ich ja schon mehrmals geschrieben. Und die Faszination hält an. Es gab auch schon ein oder zwei Frusttage, an denen ich dachte, was für einen Bullshit fabriziere ich da eigentlich und wie soll ich jemals so viele Wörter finden für eine Story, die ich mir nie überlegt habe. Das klingt alles etwas crazy, und das ist es wohl auch. Aus manchen Szenen gehe ich raus, das heißt, ich habe sie zu Ende geschrieben, bin mit einem Cliffhanger verblieben, den ich zum Glück rechtzeitig als solchen erkenne und dann entsprechend einen Wechsel zu anderen Protagonisten vornehme, und sitze recht entsetzt hier, weil ich nicht eingegriffen habe, wo ich hätte eingreifen müssen. Wo jemand Hilfe gebraucht hätte und ich blieb nur der stumme Autor, der gafft und schreibt, anstatt etwas zu tun.

Und was ich leider feststellen muss, es gibt kaum Szenen, in denen ich mich wohl fühle, bei denen ich gern zusehe. So dass ich mich eigentlich frage, würde ich das jemals lesen wollen? Und ich folge dem Mädchen trotzdem, mindestens 15 Tage noch, das nach jedem Tiefschlag weiter den Weg zum Meer sucht, um der neuen Erlebnis-Gastronomie CANNIBALS EATING in der kranken Stadt zu entgehen. Und den Jungs, die mit ihren kleinen Delikten erpresst werden um sie einem skrupellosen Ring von Kinderschändern der übelsten Sorte gefügig zu machen. Und den anderen Jungs, die sich daraus befreien und zum Schluss – koste es was es wolle – die Verantwortlichen in den oberen Etagen ans Messer liefern und mit dem Mädchen ans Meer WOLLEN … aber … wo kein happy end drauf steht, ist häufig auch kein happy end drin.

hintergrundGucken wir mal, was ich in den nächsten 15 Tagen alles sehen und für euch aufschreiben werde, wenn ich mich in die Welt meiner Protagonisten begebe und ihnen weiter auf ihren tristen Wegen folge.

Es ist halt November. Love Stories schmalze ich dann im Mai 😉

Licht & Liebe und ein tolles Wochenende!

Eure Jo.

 

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